Die Jagd und
das unberührte Naturverständnis

Buch mit der schriftliche Abschlussarbeit über die Jagd
Die Jagd und das unberührte Naturverhständnis, 23.05.2016
«Schriftliche Abschlussarbeit − Vorkurs im Modulsystem», F+F Schule für Kunst und Design Zürich

EINLEITUNG

In meiner fotografischen Arbeit habe ich die Jagd als Thema gewählt, um diese zu dokumentieren. Dabei beschäftigte ich mich nicht nur mit der Jagd als Thema selbst, sondern ich fragte mich auch, warum dieses Thema eine starke Faszination auf mich ausübt. Ich stellte mir vor, wie es wohl sei, selbst auf die Jagd zu gehen. Wie es sei, mit dem Gewehr durch die Natur zu pirschen und einem Wildtier auf der Lauer zu sein. Zu wissen, wo sich die Wildtiere in der Natur befinden, um wie ein Raubtier sich ihnen anzunähern und zu töten, damit man in der Wildnis leben kann. Zudem erzählte mir einmal ein Bekannter, dass man in einem bestimmten Gebiet in Norwegen schon als Kind fischen und jagen lernt. Da ich selbst eine halbe Norwegerin bin, aber in der Schweiz aufwuchs, regte dieser kulturelle Unterschied in meinem Kopf Bilder an von Menschen, fernab der Zivilisation, mit einer ursprünglichen, aber nicht mehr üblichen Lebensweise. Diese Vorstellung von einem ursprünglichen Leben wurde noch bestärkt, als ich während meinen Recherchen auf die Inuit-Indianer gestossen bin, die als Polarjäger in Kanada und Grönland unterwegs sind, sowie die Tschuktschen, die im Nordosten Sibiriens in der Tundra leben. Beide indigenen Völker leben in einer unwirklichen Eislandschaft und sind Rentier-Nomaden oder aktive Jäger von Seerobben, die sie zum Leben brauchen. „Die Jagd und
das unberührte Naturverständnis“
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Naturalistic Photography:
The Theory and Practice of
Peter Henry Emerson

Naturalistic Photography - Peter Henry Emerson
Naturalistic Photography: The Theory and Practice of Peter Henry Emerson , 1999
A dissertation submitted to Sotheby’s Institute in conformity with the requirements for the Bachelor of Arts degree in Fine and Decorative Art.

INTRODUCTION

During the last quarter of the 19th century, the development of photography changed dramatically since it was first used in the 1840’s. The production, development and printing of film plates plus simpler cameras and consumer friendly service resulted in more people starting to take up photography as a leisure activity and the introduction of the ‘Kodak No1’camera in 1888 also helped photography to become more accessible. G.B. Shaw, for example, explains why he started to take up photography in 1898. “I always wanted to draw and paint…But I could not draw well enough…So when dry plates and push buttons [cameras] came on the market I bought a box camera and began pushing the button.” Leon Warnerke commented about this contemporary development, “The modern photographer does not like any complicated manipulations. He wants only to obtain a result [as far as] possible with the least possible trouble…” Both these quotes help to explain people’s attitudes towards the more and more popular hobby of photographing, an attitude which continued throughout the 20th century. However, Peter Henry Emerson stood in contrast with this ideology and advocated a photography that related to the arts and crafts, which he explained in his instructions of ‘Naturalistic Photography for the Students of the Art’, first published in 1889.

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The Theory and Practice of
Peter Henry Emerson“
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