Mondfinsternis

Am 27. Juli 2018 war einer der längsten Mondfinsternisse. Da dieses astronomische Ereignis weit weniger häufig ist, als ein Vollmond wird vermutlich das auch in den Medien besonders stark hervorgehoben. Dort nennt man es sinnigerweise «Blutmond» welches auf die Färbung des Mondes hinweist, als dieser durch den Erdschatten hindurch wandert. Dies bedeutet aber nicht das es minder interessant ist dieses Spektakel einmal mal anzusehen um dies zu fotografieren.

Kurz nach dem Aufgehen vom Vollmond war dieser bereits verfinstert
Die totale Mondfinsternis in ihrer ganzen Pracht
Langsam aber stetig verlässt der Mond den Erdschatten
Auf der linken Mondseite wird es bereits wieder sichtbar heller

Ein paar fotografische Herausforderungen

Ein Problem beim Fotografieren von Mondfinsternisse ist, das der abgedunkelte Mond doch viel weniger hell ist als im Vergleich mit dem Vollmond. Das manuelle Fokussieren ist dann extrem schwierig oder überhaupt nicht möglich und kann auch mit Live-View kaum kontrolliert werden.

Auch die Belichtungszeit sowie die Lichtempfindlichkeit muss dann zwangsläufig heraufgesetzt werden, was in beiden Fällen auch nur begrenzt möglich ist, wenn man die Bewegungsunschärfe einerseits wie auch Bildrauschen nicht als zu stark sichtbar sein sollte.

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