Frei Schnauze

Ich hasse Google, Twitter, Facebook und wie sie alle heißen mögen. Ich hasse IT-News, Bug Reports und Viren Meldungen. Ich hasse gratis Zeitungen, Mainstream Radios und ganz speziell die Unterhaltungssendungen am Samstagabend im Fernsehen. Talkshows, Quiz Shows, Reality Shows und die meisten Koch Shows. Ich hasse Smartphone Zombies, Smart TVs die öfter mal abstürzen und dennoch kein gescheites Programm zeigen, Smart Home und die Smart City – die muss ich wohl selber entwickeln, da ich das Verhalten in der Stadt kaum noch nachvollziehen kann. Besonders beim Verkehr läuft es irgendwie schief: Beim Auto, ÖV, Velo und Fußgänger. Und dann gib es noch die E-Bikes, die ich speziell hasse, weil man sie nicht hört, sie immer zu schnell unterwegs sind und einem zielsicher über den haufen fahren wollen, wenn man nicht höllisch aufpasst. Ich hasse die E-Mobility, E-Economy, E-Commerce, E-Marketing und jegliche Art von E-fication. Die Hipsters, Vipsters, Influencer und Gentrifikation auch bekannt unter dem schönen Wort, «Aufwertung». Ich hasse, dass der Kaffe vor 10 Jahren im Kreis 4 noch Fr. 3.80 gekostet hat und jetzt, ein Cappuccini für Fr. 5.50 über den Tresen verkauft wird. Und wenn wir schon beim Kaffee sind, ich hasse die ToGo Kultur den ich möchte ja lieber bleiben.

Wer sich jetzt angesprochen fühlt, sei herzlich willkommen :)


Gewitter im August

Nach einer langen Periode der Trockenzeit gab es am Abend vom 23. August wieder ein längere anhaltendes Gewitter mit anfänglich starken Regenschauer. Kurz später war jedoch die Gelegenheit sehr günstig einmal die Kamera in Richtung zu dem getobte in den Wochen zu richten um das Spektakel filmisch einzufangen.

Gewitter und Blitze

Mondfinsternis

Am 27. Juli 2018 war einer der längsten Mondfinsternisse. Da dieses astronomische Ereignis weit weniger häufig ist, als ein Vollmond wird vermutlich das auch in den Medien besonders stark hervorgehoben. Dort nennt man es sinnigerweise «Blutmond» welches auf die Färbung des Mondes hinweist, als dieser durch den Erdschatten hindurch wandert. Dies bedeutet aber nicht das es minder interessant ist dieses Spektakel einmal mal anzusehen um dies zu fotografieren.

Kurz nach dem Aufgehen vom Vollmond war dieser bereits verfinstert
Die totale Mondfinsternis in ihrer ganzen Pracht
Langsam aber stetig verlässt der Mond den Erdschatten
Auf der linken Mondseite wird es bereits wieder sichtbar heller

Ein paar fotografische Herausforderungen

Ein Problem beim Fotografieren von Mondfinsternisse ist, das der abgedunkelte Mond doch viel weniger hell ist als im Vergleich mit dem Vollmond. Das manuelle Fokussieren ist dann extrem schwierig oder überhaupt nicht möglich und kann auch mit Live-View kaum kontrolliert werden.

Auch die Belichtungszeit sowie die Lichtempfindlichkeit muss dann zwangsläufig heraufgesetzt werden, was in beiden Fällen auch nur begrenzt möglich ist, wenn man die Bewegungsunschärfe einerseits wie auch Bildrauschen nicht als zu stark sichtbar sein sollte.