Den inneren Rhythmus finden

Kennt ihr dass? Kennt ihr dass, wenn man aufwacht? Wenn man am Morgen genau dann aufwacht, wenn man aufwacht? Genau dann, wenn es richtig für einen ist? Quasi, wenn man von selbst aufwacht. Wenn der Körper genug hat vom Schlaf und wieder aktiv wird. Nicht weil einem den Wecker, die Uhr oder das Pflichtgefühl einem zum Aufwachen zwingt. Vom Schlaf aufzuwachen, wenn man einfach genug ausgeruht ist. Es ist ein wunderbares Gefühl so aufzuwachen mit dem Gefühl, das es eben genau richtig ist. Den alles wirkt richtig und gut. Man ist einfach erholt und hat noch keine stressigen Gedanken. Der eigene Geist ist dann sogar recht kreativ, zumindest ist das bei mir oft der Fall.

Manche Leute beschreiben das mit: Nach der inneren Uhr aufzuwachen. Also quasi nach dem Rhythmus zu leben, den der Körper einfach hat. Klingt doch irgendwie schön. Oder etwa nicht? So könnte vermutlich vieles im Leben und auf der Welt harmonischer ablaufen. Wenn wir mehr auf unsere internen Rhythmen und Empfindungen achten würden.

Doch manchmal, oder um ehrlich zu sein, meistens leben wir nach einen ganz anderen Groove. Einen der vom eigenen sozioökonomischen Kontext und zwängen geprägt ist. Zudem, gibt es in jedem von uns, noch die ganz persönlichen Vorstellungen wie das Leben sein sollte. Diese Vorstellungen werden Unteranderem gefüttert von Medien, Beliebtheitsgrad und ansehen von Anderen, Vorbildern, der Erziehung, die man hatte oder einfach von der Gesellschaft welche einem beeinflusst was, und wie richtig sein soll, und was nicht. Das mag alles seine mehr oder weniger Berechtigungen haben aber dennoch muss man sich die Frage erlauben, wie selbstbestimmt man wirklich lebt. Beziehungsweise wie stark man sich von gewissen Vorstellungen vom Leben über das leiten lässt, anstelle für sich selber herauszufinden was für einen richtig ist, was für einen gut ist und somit auch was für einem funktioniert. Ich glaube, dass es irgendwie logisch ist, dass die Vorstellung vom „One size, fits all“ fürs Leben in der heutigen Zeit einfach nicht mehr ganz akkurat ist

Zurück kommend aufs Aufwachen heisst, das eben das Mensch doch sehr verschieden ist. Manche sind Frühaufsteher andere Spätaufsteherin und andere wieder irgendwo dazwischen. Wertungen was nun richtig, besser ist, ist natürlich völlig daneben. Wichtiger ist, dass man so ist, was richtig und gut für einem ist und so gut wie möglich danach lebt. Und ab und zu, sich erlaubt es zu hinterfragen. Den so wie wir im Moment Leben muss nicht zwingend so sein, wie wir in Zukunft leben werden.

Der Mond ist immer da

Aufnahme des Mond vom 18. Dezember 2018
Der zunehmende Mond vom 18. Dezember 2018

Oft bewundert wird der Mond wenn in voller Pracht. Und dennoch erleidet er ein ähnliches Schicksal, wie es zum Beispiel der Stockente ergeht, weil sie so häufig gesehen und somit als selbstverständlich und alltäglich bewertet wird. Dennoch lohnt sich das Betrachten und Fotografieren des Erdmondes. Auch wenn man den Mond nicht immer sehen kann, weil einfach das Wetter nicht optimal ist oder schlicht, weil er nicht von der Sonne erleuchtet wird. Der Mond ist immer da und das ist sehr hilfreich für alle, die den Mond etwas genauer betrachten wollen.

Glücklicherweise ergab sich am 18. Dezember 2018 wieder dazu eine Gelegenheit. Das Zeitfenster war leider recht kurz, nur gute zwei Stunden, und der Mond war bereits am Untergehen. Dazu kam das je später, desto dunstiger der Himmel wurde, was das Fotografieren noch zusätzlich erschwerte, weil die Atmosphäre im Allgemeinen schon recht unruhig war.

Dass es sich der Aufwand dennoch geloht hat, zeigt sich in der Aufnahme in der Nähe des Terminator, der Licht-Schatten-Grenze. Ganz deutlich zusehen sind die vielen Krater am nördlichen und südlichen Rand sowie die unterschiedlich grossen Krater im dunkleren Gebiet, genant „Mare“, im Zentrum.

Frei Schnauze

Ich hasse Google, Twitter, Facebook und wie sie alle heißen mögen. Ich hasse IT-News, Bug Reports und Viren Meldungen. Ich hasse gratis Zeitungen, Mainstream Radios und ganz speziell die Unterhaltungssendungen am Samstagabend im Fernsehen. Talkshows, Quiz Shows, Reality Shows und die meisten Koch Shows. Ich hasse Smartphone Zombies, Smart TVs die öfter mal abstürzen und dennoch kein gescheites Programm zeigen, Smart Home und die Smart City – die muss ich wohl selber entwickeln, da ich das Verhalten in der Stadt kaum noch nachvollziehen kann. Besonders beim Verkehr läuft es irgendwie schief: Beim Auto, ÖV, Velo und Fußgänger. Und dann gib es noch die E-Bikes, die ich speziell hasse, weil man sie nicht hört, sie immer zu schnell unterwegs sind und einem zielsicher über den haufen fahren wollen, wenn man nicht höllisch aufpasst. Ich hasse die E-Mobility, E-Economy, E-Commerce, E-Marketing und jegliche Art von E-fication. Die Hipsters, Vipsters, Influencer und Gentrifikation auch bekannt unter dem schönen Wort, «Aufwertung». Ich hasse, dass der Kaffe vor 10 Jahren im Kreis 4 noch Fr. 3.80 gekostet hat und jetzt, ein Cappuccini für Fr. 5.50 über den Tresen verkauft wird. Und wenn wir schon beim Kaffee sind, ich hasse die ToGo Kultur den ich möchte ja lieber bleiben.

Wer sich jetzt angesprochen fühlt, sei herzlich willkommen :)


Gewitter im August

Nach einer langen Periode der Trockenzeit gab es am Abend vom 23. August wieder ein längere anhaltendes Gewitter mit anfänglich starken Regenschauer. Kurz später war jedoch die Gelegenheit sehr günstig einmal die Kamera in Richtung zu dem getobte in den Wochen zu richten um das Spektakel filmisch einzufangen.

Gewitter und Blitze